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Cornelia Mallebrein

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Foto: Cornelia Mallebrein 

 

Cornelia Mallebrein studierte Indologie, indische Kunstgeschichte und Ethnologie an den Universitäten München, Göttingen und Tübingen, wo sie 1994 das Studium mit der Promotion abschloss. Es folgten mehrere DFG-Forschungsprojekte: 1995 – 1997 die Studie „Vergleichende Untersuchungen zu Kultus und Ikonographie von Haus-, Familien-, Klan- und Ahnengottheiten in Mittelindien“, anschließend von 1999 – 2005 ein sechsjähriges DFG-Projekt zu den ländlichen und tribalen religiösen Traditionen in Odisha. Von 2009 – 2011 forschte sie an der Universität Konstanz zum Thema Konversionsbestrebungen in Indien und ihre Folgen.
Ihre Forschungsschwerpunkte sind das ländliche und tribale Indien mit Schwerpunkt der religiösen und künstlerischen Traditionen sowie der kulturelle Wandel durch Konversion. Der regionale Fokus liegt auf Mittelindien und Odisha. Im Rahmen ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit unternahm sie seit Studienbeginn jährlich mehrmalig Forschungsreisen nach Indien. Ihre Ergebnisse hat sie als Gastkuratorin in zahlreichen Ausstellungen vor allem in Deutschland, der Schweiz sowie in zahlreichen Städten Indiens und den USA einem breiten Publikum vorgestellt. Im Jahr 2012 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet in Würdigung ihres langjährigen sozialen Engagements und der Förderung des interkulturellen Austausches zwischen Deutschland und Indien.