Aktuelles

  • Leihgabe des Frobenius-Instituts im neueröffneten Humboldt-Forum

    Am 20. Juli 2021 wurde das neue Humboldt-Forum in einem Festakt eröffnet. Seither können die Besucher*innen sechs verschiedene Ausstellungen besichtigen. Seit dem 22. September sind nun auch die Sammlungspräsentationen des Ethnologischen Museum und des Museums für Asiatische Kunst zu sehen. Das Frobenius-Institut hat dem Humboldt-Forum für die Ausstellung "schrecklich schön – Elefant. Mensch. Elfenbein“ ein bedeutendes Werk aus seiner Felsbildsammlung geliehen. Es handelt sich um die Nachzeichnung eines Felsbildes in der Großen Höhle von Cinyati (Südafrika), das 1928 von Maria Weyersberg als Aquarell auf Papier angefertigt wurde. Das Bild, das den Titel „Schreitender Mann mit Elefantenkopf trägt“, wurde mit Unterstützung des Humboldt-Forums im Rahmen der Leihe restauriert.   

  • Erweiterung des Mittel-Indien-Archivs (MIA)

    Aus dem Nachlass von Prof. Dr. Georg Pfeffer (1943-2020), der sich seit den 80er Jahren wie kaum ein anderer Ethnologe für die Dokumentation und Erforschung der indigenen Gesellschaften Ostindiens eingesetzt hat, wurden dem Frobenius-Institut ca. 1200 Dias gestiftet. Diese entstanden über mehrere Jahrzehnte auf den zahlreichen Forschungsreisen von Georg Pfeffer im Hochland von Odisha. Sie ergänzen in einzigartiger Weise das Bildmaterial zur gleichen Region von Hermann Niggemeyer (50er Jahre) sowie Peter Berger, Eva Reichel und Roland Hardenberg (seit 2000). In Zukunft wird es möglich sein, anhand dieser Bildquellen die Veränderungen der Stammesgesellschaften, insbesondere der Kond und Gadaba, genauer zu erforschen.

     

  • Endlich wieder in Präsenz: Archäobotanisch-ethnologischer Workshop zur Hirse an der Universität Groningen

    Vom 8. bis 10. Juli nahm ein Team des Frobenius-Instituts im Rahmen einer gemeinsamen Initiative des Millets Research Networks an einem archäobotanischen Workshop zur Hirse an der Universität Groningen teil.

  • Fotoausstellung "Vom Wohnzimmer ins Archiv. Figuren und Masken aus der Sammlung Staudt"

    Im Frobenius-Institut wird am 18. Juni 2021 um 11:00 Uhr eine Fotoaustellung mit dem Titel „Vom Wohnzimmer ins Archiv. Figuren und Masken aus der Sammlung Staudt“ eröffnet.

  • Call for four PhD positions for anthropological research on the sociocultural meanings of cereals in Odisha (India)

    As part of three interconnected and interdisciplinary research projects at the University of Groningen (the Netherlands) and the Frobenius Institute for Research in Cultural Anthropology (Frankfurt am Main, Germany), we offer four PhD positions (“Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen”) in the field of anthropology (or related disciplines) to study the socio-cultural and religious meanings of cereals in Odisha (India) in the context of changing government policies and new global and local valuations of cereals in connection to discourses of bio-diversity, sustainability and food security or sovereignty.

  • The wax and gold of hairstyles in Ethiopia

    Ab dem 25.05.2021 zeigt das Addis Abeba Museum die Fotoausstellung

    "The wax and gold of hairstyles in Ethiopia"

  • In Gedenken an

    Prof. em. Dr. Klaus E. Müller

     

    Wir trauern um Prof. em. Dr. Klaus E. Müller (1935–2021), der dem Frobenius-Institut, dem er von 1964 bis 1965 als wissenschaftlicher Mitarbeiter angehörte, stets eng verbunden war. Von 1971 bis 1996 als Professor am damaligen Institut für Historische Ethnologie der Goethe-Universität beschäftigt, hat sich Müller besondere Verdienste für die Frankfurter Ethnologie erworben. Er war ein geistreicher Gelehrter, ein bis zuletzt produktiver Autor und ein inspirierender Lehrer.

     

     

    Prof. Dr. Gerhard Liesegang 

     

    Wir trauern um Prof. Dr. Gerhard Liesegang, der kürzlich in Maputo verstarb und in den 1970er Jahren als Historiker und Archäologe für das Institut tätig war.