Foto: Michel Buchmann
Lea Schulte-Droesch studierte zunächst in Heidelberg Ethnologie, Psychologie und öffentliches Recht, was sie später an der Freien Universität Berlin fortführte. Im Rahmen ihrer Promotion am Institut für Theologie und Religionswissenschaften in Groningen unternahm sie ihre Feldforschung bei den Santal in East Singhbhum, Jharkhand. Hier forschte sie zwischen 2011 und 2013 für 14 Monate zu Ritualen. Über diesen Fokus fand sie zum Thema „Raum“ (place) und analysierte anhand verschiedener Ritualkomplexe Konzepte von Land, Umwelt und Region.
Nach Abschluss ihrer Promotion im Jahr 2016 begann sie sich mit dem Thema Mensch-Umwelt Beziehung in Deutschland auseinanderzusetzen. In diesem Kontext arbeitete sie zwei Jahre in der sozialwissenschaftlichen Forschung des Nationalpark Schwarzwald. Sie plant, sich der Schnittstelle von Umweltschutz und Gesellschaft auch in Zukunft beruflich zu widmen. Ihre Forschungsschwerpunkte beinhalten Rituale, Religion als Praxis, Raum (Place), Mensch-Umwelt Beziehungen und kulturelle Ökosystemleistungen.




