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Peter Berger

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Foto: Elmer Spaargaren

Peter Berger studierte von 1993 bis 1998 Ethnologie, Soziologie und Religionswissenschaften an der Freien Universität Berlin und erlangte dort 2004 seinen Doktortitel in Ethnologie. In den Jahren 1999 bis 2007 war er Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie der Freien Universität Berlin. Seit 2007 ist er Dozent für indische Religionen und Religionsethnologie an der Fakultät für Theologie und Religionswissenschaften an der Universität Groningen in den Niederlanden. Dort leitete er sechs Jahre das Department Comparative Study of Religion (2014-2019). Darüber hinaus war er Research Consultant an der Universität London (SOAS, 2010), Gastprofessor an der Universität Zürich (2012), Visiting Fellow am Center for Advanced Studies der LMU München (2015) und wird 2021/22 Gastprofessor am Indian Institute of Technology (IIT) in New Delhi sein.

Seine Forschungsschwerpunkte bewegen sich im Bereich der soziokulturellen Anthropologie, der Theorie und Geschichte der Anthropologie, Religionsethnologie und indigene Religionen. Zusammenhängend damit beschäftigt er sich speziell mit Themen von Werten, Kosmologie, Ritual, Nahrung, Landwirtschaft, Tod, und kulturellem und religiösem Wandel. Seine regionale Expertise fokussiert sich auf Indien, insbesondere auf die Stammesgesellschaften (Adivasi) Odishas.
In Zusammenarbeit mit dem Leiter des Frobenius-Instituts Roland Hardenberg rief Peter Berger das "Groningen-Frankfurt Millets Network" ins Leben. Dieses Netzwerk wurde gegründet, um Wissenschaftler aus interdisziplinären Bereichen zusammenzuführen, welche Interesse an der Untersuchung von Hirse im Rahmen ihres jeweiligen Themengebiets, bezogen auf soziokulturelle Kontexte, Region und Geschichte, haben.