Foto: Dr. Wolfgang Staudt
Karen Hahn ist Senior Researcher am Institut für Ökologie, Evolution und Diversität im Fachbereich Biologische Wissenschaften der Goethe-Universität. Sie ist Vegetationsökologin und forscht seit den 1990er Jahren in Afrika mit einem starken Fokus auf westafrikanische Savannen. Ihre wissenschaftlichen Interessen umfassen die Bereiche Ökologie und Pflanzendiversität in Savannenökosystemen unter dem Einfluss von Klimawandel und Landnutzung sowie ethnobotanische Forschung zur Nutzung und Bewertung von Wildpflanzenarten und deren nachhaltiger Nutzung. Ihr spezieller Fokus in Bezug auf Hirsen ist es, die Auswirkungen der aktuellen Verschiebungen von dieser dominanten Grundnahrungspflanze zum Cash-Crop-Anbau in westafrikanischen Savannengebieten zu bewerten. Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu erlangen, wie sich die Verfügbarkeit von Wildnahrungsmitteln, die eng mit dem Hirseanbau verbunden sind, unter der Expansion der kommerziellen Landwirtschaft verändert und welche Auswirkungen dies auf die Wildnahrungsversorgung der Kleinbauern und deren Strategien in Bezug auf Wildnahrungsbaumarten hat.



