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Symposien und Podiumsdiskussionen

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Mediations africaines dans la construction et la réappropriation d'un savoir ethnologique

Colloque international, Université Cheikh Anta Diop, Dakar, Senegal, 22-24 mars 2017, => Programme

 

Felsbildforschung

Podiumsdiskussion: Neue Ansätze der Felsbildforschung

anlässlich der Felsbildausstellung im Martin-Gropius-Bau (21.1.– 16.5.2016)
Am Samstag, den 5.3.2016, 18:00 – 19:30 Uhr
Im Kinosaal des Martin-Gropius-Baus, Niederkirchnerstraße 7, 10963 Berlin

Mit: Margarita Díaz-Andreu (Barcelona), Paul Bahn (Oxford), Jo McDonald (Perth), Tilman Lenssen-Erz (Köln)
Moderation: Nathan Schlanger (Paris)

 

KdV rote Malerei

Höhlen: Paläontologie, Philologie und Anthropologie

Tagung im Martin-Gropius-Bau, Berlin, 3.-4. März 2016

in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und dem Centre Marc Bloch Berlin

 Seit dem Zusammenbruch der biblischen Herkunftsgeschichte und der daran gebundenen genealogischen Ordnung ist Europa besessen von seinen historischen Ursprüngen: Wenn nicht aus dem Paradies, woher dann entstammt der Mensch? Wie ist seine ursprüngliche ‚Ausstattung‘ zu begreifen, und wie steht sie in Zusammenhang mit Struktur und Prozess seiner Weltaneignung? Wenn die Fragen nach der Tiefenzeit des ‚Menschen‘ wieder Hochkonjunktur in den frühgeschichtlichen Erzählungen unserer Gegenwart haben, von der paläontologischen Genetik bis zu den evolutionären Archäologien, kehren darin doch unter einem neuem Legitimitätsanspruch die geschichtsphilosophischen wie biologischen Metaerzählungen des 19. Jahrhunderts zurück. Schon diese hatten hinter ihren verschiedenen auratisierenden Spielarten nur schlecht ihre religiösen Sehnsüchte und mythologischen Strukturen kaschiert.

Anthropologie und Ethnografie, Philologie und Historische Sprachforschung haben in diesem Sinne seit dem 19. Jahrhundert ausgehend von der Sintflut und den rettenden Bergen die Geschichte der Menschheit erzählt. Eine wichtige Funktion spielen die Höhlen, nicht nur als frühe Siedlungsorte: Schon Platon hatte bekanntlich die Frage nach Anlage und Erkenntnisfähigkeit des Menschen anhand von Schattenbildern auf Höhlenwänden aufgeworfen. Die moderne Forschung konstruiert aus den Höhlenbildern Bilder vom Menschen. Jagddarstellungen sind zugleich Kosmogonien, mythische Schnitzzeichen auch Rationalität und Sprachrhythmus. Leo Frobenius, eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte der modernen Ethnologie, dessen Sammlung von Höhlenbildern parallel zur Tagung im Gropius-Bau gezeigt werden, ist auch der Autor einer großen Kulturkreis- und Ursprungslehre. Aufschlussreich sind deshalb nie nur die uralten Felsbilder selbst, sondern ihre dichten Beschreibungen; nicht nur die politische Rezeptions- und Ausstellungsgeschichte der Artefakte, sondern die Strukturen des Diskurses über den Menschen und seine ästhetische Gestaltung der Welt. Der Blick auf die Deutung der Höhlenrätsel lässt anthropologische Vorstellungen historisch werden und rationalistische oder romantische, universalistische oder differenzialistische Konzepte hervortreten. Diesem Zusammenhang von Erkenntnisort und Wissensgenese ist die Tagung gewidmet.

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Afrikanische Visionäre - Visionen für Afrika: Guinée wird 50

Symposium, Podiumsdiskussion, Film und Konzert veranstaltet vom Frobenius-Institut, dem Zentrum für Interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) und dem Deutsch-Guineischen Verein e.V.
25. Oktober 2008, Haus am Dom in Frankfurt am Main

Am 2. Oktober 1958 wurde Guinea als erste afrikanische Kolonie Frankreichs in die Unabhängigkeit entlassen. Anlässlich des Symposiums "Afrikanische Visionäre - Visionen für Afrika: Guinée wird 50" haben namhafte Wissenschaftler und Politiker des Landes die Bilanz eines halben Jahrhunderts Unabhängigkeit gezogen und ihre Perspektiven für eine positive politische, soziale und wirtschaftliche Zukunft des Landes entwickelt.

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Transfer und WiederAneignung von Wissen

Konferenz organisiert vom Sonderforschungsbereich/Forschungskolleg 435 in Zusammenarbeit mit dem Frobenius-Institut

20. bis 22. Juli 2007, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

Wissen kann seine gesellschaftliche Wirkung erst entfalten, ja wird sogar erst zu „Wissen“, wenn es den Erfahrungshorizont des Individuums verlässt und zu einem geteilten Gut wird. In der Konferenz gehen wir auf die Dynamik solcher Transferprozesse unter ihren konkret historisch-gesellschaftlichen Bedingungen ein und betrachten insbesondere die unterschiedlichen Wege des Transfers.

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Yezidism

Konferenz des Frobenius-Institus mit Unterstützung der Fritz Thyssen-Stiftung
15. bis 15. April 2007 Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

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Die Ethnographen des letzten Paradieses: Victor von Plessen und Walter Spies in Indonesien

Filme, Vorträge, Lesung, Konzert,   14. und 15. Juli 2006, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

Eine Veranstaltung des Frobenius-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität und dem Deutschen Filmmuseum

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Wahlverwandtschaften: Léopold Sédar Senghor, Poet, Präsident und Philosoph

 Symposium des Frobenius-Instituts und des Institut Français anlässlich des 100. Geburtstags von Léopold Sédar Senghor, 20. Mai 2006,  Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

Senghor war eine Leitfigur der kulturellen Emanzipation und politischen Unabhängigkeit Afrikas im 20. Jahrhundert. Gleichzeitig hat er wie kaum ein anderer so begeistert Brücken zwischen Schwarzafrika und Europa gebaut wie er.
Zwei Deutsche haben wesentlich sein Denken beeinflusst: Johann Wolfgang Goethe, mit dessen Werken Senghor während deutscher Kriegsgefangenschaft Bekanntschaft machte, und der Ethnologe Leo Frobenius.  
Anlässlich seines 100. Geburtstages diskutieren Wissen­schaftler und Literaten aus dem Senegal und Deutschland über Senghor und sein geistiges Erbe.


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Kulturen des Bösen - Das Böse in der Kultur

Podiumsdiskussion, Filmvorführung, 2. März 2006, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a.M.

Eine Kooperation des Frobenius-Instituts mit dem Museum der Weltkulturen

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