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Die Frobenius-Gesellschaft ist einer der ältesten ethnologischen Fördervereine im deutschsprachigen Raum. Sie wurde 1924 in München als "Deutsche Gesellschaft für Kulturmorphologie" zur Unterstützung des "Forschungsinstituts für Kulturmorphologie", ins Leben gerufen, das 1946 nach seinem Gründer Leo Frobenius (1873-1938) in "Frobenius-Institut" umbenannt wurde.
Nach dem Umzug des Instituts nach Frankfurt gehörten der Gesellschaft namhafte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, der Wissenschaft und des öffentlichen Lebens an, die durch ihre Spenden die Anlage der großen Sammlungen und Archive des Instituts ermöglichten.
Zielsetzung der Frobenius-Gesellschaft ist laut Satzung die Förderung der wissenschaftlichen Arbeiten des Frobenius-Instituts über außereuropäische Kulturen mit dem Schwerpunkt Geschichte und Kultur Afrikas. Dies geschieht insbesondere durch die finanzielle Unterstützung von Forschungsprojekten und Publikationen sowie von Vortragsreihen, Ausstellungen und anderen Veranstaltungen, durch die die Resultate der Forschungsarbeiten des Frobenius-Instituts einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Die Gesellschaft wird für diesen Zweck durch die Hahn-Hissink'sche Frobenius-Stiftung unterstützt. Im Jahre 2000 aus dem Vermächtnis der frühren Mitarbeiter des Instituts, Dr. Karin Hahn-Hissink (1907–1981) und Albert Hahn (1910-1995), gegründet, fördert die Hahn-Hissink’sche Frobenius-Stiftung die Arbeit der Frobenius-Gesellschaft mit jährlichen Ausschüttungen.
Die Zuschüsse der Gesellschaft und der Stiftung ermöglichen dem Frobenius-Institut u. a. die Veranstaltung der jährlich stattfindenden Ad. E. Jensen-Gedächtnisvorlesungen und der Frobenius-Vorträge, die Veröffentlichung der Zeitschrift "Paideuma" und die Verleihung des Frobenius-Forschungsförderungspreises.
Die Frobenius-Gesellschaft trägt die Rechtsform eines gemeinnützigen eingetragenen Vereins. Dem Vorstand gehören z. Zt. Dr. Eberhard Mayer-Wegelin (Vorsitzender), Prof. Dr. Karl-Heinz Kohl und Dr. Carl Voigt an.
Die Mitgliedschaft in der Frobenius-Gesellschaft e.V. steht jedermann offen. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 50,00 Euro für ordentliche und 25,00 Euro für studentische Mitglieder (40,00 Euro bzw. 20,00 Euro bei Erteilung einer Bankeinzugsermächtigung). Der Mitgliedsbeitrag ist steuerlich absetzbar.
Im Beitrag ist der kostenlose Bezug der Zeitschrift "Paideuma. Mitteilungen zur Kulturkunde" enthalten. Aufnahmeanträge können formlos an die Geschäftsstelle der Frobenius-Gesellschaft, c/o Frobenius-Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt (Main), E-Mail
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geschickt werden.
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